Im November 2008 erschien vom Autor dieser Seiten das Buch:
Burgbernheim - Orts- und Häusergeschichte
bis ins 21. Jahrhundert

Autor: Hermann Emmert
Herausgeber: Gesellschaft für Familienforschung in Franken, Nürnberg,
(Band 22 der Reihe Quellen und Forschungen zur fränkischen
Familiengeschichte)
516 Seiten, 50 Abbildungen, davon
14 in Farbe.
ISBN 978-3929865-54-7
Primäre Zielgruppe waren
meine Burgbernheimer Mitbürger, doch auch die Fachwelt sollte von meinen Erkenntnissen profitieren.
Im 1. Teil, dem wichtige Begriffserklärungen vorangehen, wird die Ortsgeschichte neu dargestellt.
Dabei habe ich besonderen Wert auf die verständliche Herausstellung von
historischen Zusammenhängen und Hintergründen gelegt und verbreitete Fehldeutungen
früherer Lokalchronisten widerlegt.
Es folgen Erläuterung der vorgefundenen
grundherrschaftlichen Verhältnisse, die sich bis in die Mitte des 19.
Jahrhunderts in der Geschichte der Häuser widerspiegeln. Rund ein
Dutzend solcher Herrschaften - von Adel bis Kirche - treten als
Obereigentümer der Höfe, von denen sie Abgaben bezogen, in
Erscheinung.
Im 2. Teil geht es um die Besitzergeschichte der bis
1954 erbauten Häuser bzw. Anwesen. Bei jenen des historischen Ortskerns
stehen am Anfang alte Beschreibungen, aus welchen sich ihre Einbindung
in das System der Grundherrschaften ergibt. Die Eigentümer konnten
teilweise vom 16. Jahrhundert an und meist bis ins Jahr 2007 ermittelt
werden, wobei in den meisten Fällen auch der Anlass des
Eigentumübergangs ersichtlich wird. Dazu gehören Verweise auf das 2005
von der gleichen Gesellschaft herausgegebene "Bürgerbuch des
ehemaligen Marktfleckens Burgbernheim 1597 - 1840". Die dortigen
Einträge werden häufig in Fußnoten wiedergegeben.
Zwischen beiden Teilen befinden sich
Farbtafeln, alte Landkarten ab 1533, auf welchen Burgbernheim
dargestellt ist. Alten farbigen Katasterplänen von 1828 stehen
Luftaufnahmen der neuesten Zeit gegenüber und lassen die Entwicklung
des Ortsbildes erkennen.
Den Umschlag schmückt ein Ausschnitt aus einer
gezeichneten alten Landkarte mit vielen Details der Umgebung
Burgbernheims, auf der Umschlagrückseite wird der farbige Katasterplan
von 1828 wiedergegeben.
Zum Inhalt schreibt Dr. Gerhard Rechter,
Leiter des Staatsarchivs Nürnberg und Verfasser der
Häusergeschichte von Uffenheim (Band 12 o.g. Reihe) in seinem
Geleitwort: " Als Ergebnis wird die zuweilen mythenumrankte
Geschichte dieser alten Siedlung auf den soliden Sockel der
Quellen zurück- und einer neuen Sicht zugeführt ".
Erhältlich ist das Buch im Buchhandel (27 Euro) und bei der Gesellschaft
für Familienforschung in Franken (für Mitglieder zum
Vorzugspreis).
Durch den Erwerb
eines Kontingents kann die Stadt Burgbernheim das Exemplar zum Sonderpreis von 25 Euro abgeben.
Verkaufsstelle ist das Reisebüro Flugbörse
(Touristinformation), Untere Rathausgasse 1, 91593 Burgbernheim, Tel.
09843/309-34, e-mail: tourist@burgbernheim.de
Zum Inhaltsverzeichnis
Eine Rezension des Rothenburger
Historikers Dr. Ludwig Schnurrer in: "Die Linde", Beilage zum Rothenburger
Anzeiger für Geschichte und Heimatkunde von Rothenburg/Tbr. Stadt und
Land, Febr. 2009:
Neue Bücher zur Heimatgeschichte
Hermann Emmert, Burgbernheim - Orts- und Häusergeschichte bis
ins 21. Jahrhundert.
(Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte, herausgegeben von
der Gesellschaft für Familienforschung in Franken, Band 22), Nürnberg 2008. -
516 Seiten, mit 50 Abbildungen. Preis: 27.- EUR
Hermann Emmert, dessen Aufsatz "Burgbemheim und seine
ehemaligen Privilegien" vor einiger Zeit in unserer "Linde"
erschienen ist (Jahrgang 91, 1999, S. 41 - 56), hat nach sechs Jahren
unermüdlicher Arbeit seine Heimatstadt Burgbernheim mit einem bemerkenswerten
Buch beschenkt und damit, nach dem Burgbernheimer "Bürgerbuch" von
Konrad Barthel (2005) ein zweites grundlegendes Geschichtswerk geschaffen.
Grundlegend ist es deshalb, weil Emmert zunächst eine knappe Übersicht (auf 46
Seiten) der Geschichte des Ortes bietet und dabei eine ganze Reihe von
Irrtümern und Fehldeutungen der bisherigen heimatgeschichtlichen Literatur
(besonders die dreisten Urkundenfälschungen der Zeit um 1600 betreffend)
richtigstellt, die Ortsgeschichte in die Entwicklung der Burggraftums Nürnberg
bzw. des Markgraftums Brandenburg-Kulmbach/Bayreuth einbindet und damit den
bisherigen engen lokalen Horizont wesentlich erweitert. - Hauptsächlich ist das
Werk aber ein "Häuserbuch", das ist die umfassende und genaue
Besitzgeschichte des gesamten Häuserbestands vom (teilweise) 16. Jahrhundert an
bis zur Gegenwart. Es ist das Ergebnis einer sechsjährigen mühsamen und
entsagungsvollen "Spurensuche" und Quellenforschung in den
zuständigen Archiven, eingeleitet von äußerst dankenswerten grundsätzlichen
Untersuchungen über die grundherrschaftliche Struktur des Ortes und
angereichert durch die hervorragende Wiedergabe alter Karten und Pläne.
Ein
schwergewichtiges Buch (nicht nur dem Umfange nach!), zu dem wir dem Autor und
der Stadt Burgbernheim nachbarschaftlich und herzlich gratulieren.
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